„DIE ACHSE DES GUTEN GESCHMACKS“
Kaffeekultur zwischen Rhein und Rudolfplatz
Wer als Reisender am Hauptbahnhof in Köln ankommt, wird beim Anblick des steinernen Bollwerks christlicher Architektur gewahr, im Herzen der Stadt angelangt zu sein. Nach und von hier sind seit je her die Menschen gepilgert – mehr oder weniger in der Hoffnung auf bessere Zeiten, bessere Erkenntnis oder Erlösung von dem ein oder anderen Übel. So unterschiedlich die Motive des Reisenden auch sein mögen. Essen und Trinken müssen alle und wenn es dann auch noch schmeckt, dann ist damit schon viel gewonnen. Auch wir begeben uns auf eine Reise. Da der Fluss nach Osten hin eine natürliche Grenze markiert, lag es nahe, den Blick gen Westen zu richten. Von der Domplatte über den Neumarkt bis über den Rudolfplatz. Der aufmerksame Kölner wird bemerken, dass er für seine Erkundungen nach kulinarischen Erlebnissen keine allzu schlechte Wahl getroffen hat. Am Wegesrand findet der Reisende eine Vielzahl von ungewöhnlichen Möglichkeiten, Hunger und Durst zu stillen, seinen Proviant aufzufrischen oder einfach zu genießen. Und was liegt da ferner, als diesen Weg Die Achse die des guten Geschmacks zu nennen.


